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aktuell
46. Klassische Auktion Springer – Onlinetag, Zuschläge 13. November
Bei der Onlineauktion sind einige nette Lose dabei, allerdings nichts von der Sorte „muss ich unbedingt haben“

Baikals sind diesmal sehr sehr wenige gelistet, Eigentlich nur eine; die 18 EM-M hat dafür ein interessantes Kaliber. Und leider einen folierten Schaft.der aber eh ganz gut ausschaut

Sinnbefreit, aber durchaus sehr reizvoll, der Taurus The Judge im Kaliber 45Colt bzw. 410. Zwar mit verbleitem Lauf, was man aber locker beheben kann. Wäre schon was …

Und wieder mal eine Remington 7615, leider schwer verbastelt – ich glaube die war schon mal gelistet
Schade, im Originalzustand würde ich immer noch eine suchen.

Ein Chiappa LA322, ich hab so einen vor einer Weile neu gekauft und bin sehr zufrieden damit. UHR sind ja seit einiger Zeit total in Mode gekommen und ja, die Dinger machen ordentlich Spaß. Bewerbe dazu gibt es auch jede Menge. Mich interessiert der Preis, drum ist der hier gelistet.

Eine Replik eines Zielfernrohr von 1860, sagenhafte 83cm lag und aus Messing, das Hakko 4×15. Auf dem passenden Gewehr schaut das sicherlich sehr gut aus 😉
Auf egun wurde vor einiger Zeit eines verkauft, mehr Bilder dazu finden sich hier

Für ZG50 wären 2 Anschütz Einzellader zu haben, da bin ich für das Erste allerdings versorgt, Deshalb nur interessehalber gelistet.
46. Klassische Auktion Springer – Präsenztag, Zuschläge 12. November
Beim Prãsenztag der Klassischen Auktion werden ja größtenteils Waffen der oberen Preisklasse oder wirkliche Raritäten angeboten. Deshalb beschrãnke ich mich hier auf ein paar aussergewöhnliche Stücke.

Da sticht zuerst die Gyrojet Mark 1 ins Auge. Diese Pistole verschiesst raketengetriebene!! Geschosse und hatte einen Auftritt mit James Bond in „Man lebt nur zweimal“.
mehr dazu …
Das Besondere an der Gyrojet war ihr revolutionäres Funktionsprinzip: Statt einer herkömmlichen Patrone verschoss sie kleine raketengetriebene Geschosse. Diese verließen den Lauf mit geringer Geschwindigkeit und beschleunigten erst auf dem Weg zum Ziel. Dadurch hatte die Pistole kaum Rückstoß und wirkte wie eine Waffe direkt aus der Zukunft.
Berühmt wurde die Gyrojet vor allem durch ihren Auftritt im James-Bond-Film Man lebt nur zweimal (You Only Live Twice) aus dem Jahr 1967 mit Sean Connery. Die futuristische Raketenpistole passte perfekt in die von Raumfahrt und Hightech geprägte Atmosphäre des Films und trug wesentlich zu ihrem legendären Ruf unter Sammlern bei.
Technisch war die Gyrojet ihrer Zeit weit voraus, doch in der Praxis erwiesen sich die Raketenmunition, die Präzision und die Zuverlässigkeit als problematisch. Das Konzept setzte sich deshalb nicht durch. Heute zählt die Gyrojet Mark I Model B zu den seltensten und außergewöhnlichsten Serienpistolen des 20. Jahrhunderts. Originale Exemplare erzielen auf Auktionen oft mehrere Tausend Dollar, während seltene Originalmunition zu den begehrtesten Sammlerobjekten überhaupt gehört.

Nicht weniger aussergewöhnlich ist die Repetierpistole Bittner 1893, die, wie die Bezeichnung schon vermuten läßt, händisch repetiert werden muss.
mehr zur Bittner 1893 …
Die Bittner-Repetierpistole Modell 1893 war ein bemerkenswerter Versuch, die Faustfeuerwaffe in eine neue technische Ära zu führen. Entwickelt wurde sie vom böhmisch-österreichischen Waffenkonstrukteur Gustav Bittner in Weipert. Zu einer Zeit, als Revolver noch den Markt beherrschten und die ersten Selbstladepistolen erst am Horizont erschienen, suchte Bittner nach einer modernen Alternative.
Seine Lösung war eine elegante und technisch ungewöhnliche Repetierpistole im Kaliber 7,7 mm Bittner. Äußerlich fiel sie sofort durch ihren großen Ringabzug auf. Dieser Ring diente nicht nur zum Abziehen, sondern gleichzeitig als Repetierhebel. Durch dessen Bewegung wurde der Verschluss betätigt, eine neue Patrone aus dem Magazin zugeführt und die Waffe gespannt. Die Pistole war damit keine Selbstladepistole, sondern eine rein mechanisch betriebene Repetierwaffe.
Geladen wurde sie mit einem Mannlicher-ähnlichen Ladestreifen, der fünf Patronen aufnahm. Für die damalige Zeit war dies ein fortschrittliches System, das ein schnelleres Nachladen ermöglichte als bei vielen Revolvern.
Obwohl die Konstruktion technisch ausgereift und ausgesprochen hochwertig war, hatte sie das Pech, genau in der Übergangszeit zu erscheinen, als die ersten erfolgreichen Selbstladepistolen entwickelt wurden. Modelle wie die Borchardt C93 und später die Mauser C96 boten eine höhere Feuergeschwindigkeit und machten mechanische Repetierpistolen innerhalb weniger Jahre weitgehend überflüssig. Dadurch blieb die Bittner ein seltenes Nischenprodukt. [rockisland…uction.com], [alloutdoor.com]
Heute gilt die Bittner 1893 als eine der faszinierendsten und seltensten europäischen Pistolen des späten 19. Jahrhunderts. Sammler schätzen sie nicht nur wegen ihrer geringen Stückzahl, sondern auch wegen ihrer außergewöhnlichen Technik und ihrer Bedeutung als Bindeglied zwischen den klassischen Revolvern und den späteren Selbstladepistolen. Gut erhaltene Exemplare erzielen auf internationalen Auktionen regelmäßig hohe fünfstellige Beträge.

Weiter mit einem 10schüssigen Lefaucheux-Revolver. In Sachen Design ãhnlich kompromisslos wie der Bittner, aber das ist erst der Anfang 😉
mehr über den Lefaucheux …
Der zehnschüssige Lefaucheux-Revolver im Kaliber 12 mm von Rocour-Delsa & Cie stammt aus der bedeutenden Waffenstadt Lüttich in Belgien und entstand vermutlich in den 1870er Jahren. Die Firma gehörte zu den zahlreichen bschen Herstellern, die das von Casimir Lefaucheux entwickelte Pinfire-System nutzten, bei dem die Patrone durch einen seitlich herausragenden Zündstift gezündet wird.
Während die meisten Revolver dieser Zeit nur sechs Schuss aufnahmen, besitzt dieses Modell eine außergewöhnliche zehnschüssige Trommel. Dadurch stellte es für seine Epoche eine bemerkenswert hohe Feuerkraft bereit und hebt sich deutlich von den üblichen Militär- und Zivilrevolvern des 19. Jahrhunderts ab. Solche Ausführungen wurden wesentlich seltener gefertigt und sind heute bei Sammlern historischer Waffen besonders begehrt.
Der zehnschüssige 12-mm-Lefaucheux-Revolver vereint somit die für die damalige Zeit moderne Patronentechnik mit einer ungewöhnlich großen Trommelkapazität. Heute gilt er als interessantes Sammlerstück aus der Blütezeit der belgischen Waffenindustrie und als Zeugnis der technischen Entwicklung der Revolver des 19. Jahrhunderts.

Ein Kettengewehr. Richtig gelesen: ein Kettengewehr. Wer nicht wollte sowas schon immer haben, und hier gibt es die Möglichkeit ein Kettengewehr System Treeby von 1854 zu ersteigern. Und noch dazu frei ab 18! Wer jetzt nicht zuschlägt, selber schuld.
Details zu dem Gewehr …
Das Treeby-Kettengewehr war ein außergewöhnlicher Versuch, die Feuerkraft von Gewehren lange vor der Einführung moderner Repetiersysteme zu erhöhen. Der Londoner Konstrukteur T. W. Treeby entwickelte die Waffe 1854 als Perkussionsgewehr mit einer Kette aus 14 einzelnen Patronenkammern. Jede dieser Kammern musste einzeln mit Schwarzpulver, Kugel und Zündhütchen geladen werden. Anschließend konnten die Kammern nacheinander vor den Lauf bewegt und abgefeuert werden. [forgottenweapons.com], [collection…ure.org.uk]
Anders als bei einem Revolver bestand das Magazin aus einer endlosen Metallkette. Vor jedem Schuss musste der Schütze einen Hebel betätigen, der den Lauf von der Kammer löste, die Kette weiterschaltete und den Lauf wieder dicht an die nächste Kammer heranzog. Dadurch entstand eine gute Abdichtung, was die Schussleistung verbesserte und die Gefahr eines gleichzeitigen Entzündens mehrerer Ladungen verringerte. [forgottenweapons.com], [collection…ure.org.uk]
Die Waffe verschoss Geschosse im Kaliber etwa 13 mm (.54 Zoll) und verfügte über eine Kapazität von 14 Schuss, was für die Mitte des 19. Jahrhunderts bemerkenswert war. Dennoch zeigte sich im praktischen Einsatz, dass die Konstruktion zu schwer, zu kompliziert und zu störanfällig war. Obwohl die britische Armee das Gewehr testete und die Sicherheit sowie die Schussleistung grundsätzlich anerkannte, wurde es wegen seiner aufwendigen Mechanik und verschiedener technischer Mängel nicht eingeführt. [lot-tissimo.com], [lot-tissimo.com]
So blieb das Treeby-System eine technische Kuriosität und ein interessanter Zwischenschritt auf dem Weg zu den späteren erfolgreichen Repetiergewehren. Von den wenigen hergestellten Exemplaren haben nur sehr wenige bis heute überlebt, weshalb das Treeby-Kettengewehr heute zu den seltensten und faszinierendsten Waffenprototypen des viktorianischen Zeitalters zählt. [forgottenweapons.com], [lot-tissimo.com]


zu guter Letzt eine Schwerkraftpistole. Die verschiesst übrigens, wen überrascht das jetzt noch, auch Raketengeschosse. Zugeführt wird natürlich mit Schwerkraft, wie sonst.
mehr zur Schwerkraftpistole …
Die Collette-Schwerkraftpistole war eine ungewöhnliche Erfindung des belgischen Waffenkonstrukteurs Jean Nicolas Collette aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zu einer Zeit, als moderne Metallpatronen noch nicht verbreitet waren, suchte Collette nach einer einfacheren Methode, mehrere Schüsse hintereinander abzugeben.
Seine Pistole verwendete sogenannte Raketengeschosse. Dabei befand sich die Treibladung nicht in einer separaten Patrone, sondern direkt im hohlen Boden des Geschosses. Die Kugeln wurden von oben in einen Schacht eingefüllt und rutschten allein durch die Schwerkraft nach unten. Nach jedem Schuss fiel das nächste Geschoss automatisch in die Schussposition, weshalb die Waffe als Schwerkraftpistole bezeichnet wurde.
Das Kaliber von etwa 12,5 mm verlieh den Geschossen zwar eine beachtliche Größe, die tatsächliche Leistung blieb jedoch begrenzt. Die im Geschoss untergebrachte Treibladung war schwach, sodass Reichweite und Durchschlagskraft deutlich hinter den später entwickelten Patronenwaffen zurückblieben.
Trotz ihrer technischen Besonderheit konnte sich die Collette-Pistole nicht dauerhaft durchsetzen. Mit dem Aufkommen zuverlässiger Metallpatronen verloren Schwerkraft- und Rocket-Ball-Systeme rasch an Bedeutung. Heute gelten diese Waffen als seltene und interessante Sammlerstücke, die einen wichtigen Schritt in der Entwicklung moderner Feuerwaffen dokumentieren. [lom-s.ru], [de.wikipedia.org]
Zuviel versprochen mit den Kuriositäten? Ich glaube nicht und bin sehr auf die Ergebnisse in der Auktion gespannt – und sollte ein Leser davon etwas ersteigern, dann bitte bei mir melden zwecks Foto Session 🙂
Dorotheum (26/09)

Momentan nur Flinten und Büchsen gelistet (165Stk. gesamt) – da wird wohl noch was nach kommen, denke ich … bzw. dürfte da etwa durcheinander gekommen sein, die „restlichen“ Lots sind in Historische Waffen gelistet – das wird sicher noch behoben 😉

ZG50 like sind zwei Anschütz, Mod.54, 1x Lauflänge 700, 1x Lauflänge 643, gelistet, sowie eine Walter (Beschuss 1969) – leider diesmal nichts russisches dabei

Den Novo hab ich gefühlt schon mindestens 3x gesehen – entweder jedes Mal eine andere Seriennummer oder das Ding ist schwer an den Mann / die Frau zu bringen –

Einen Laser auf einen Mini-Revolver zu montieren, auf diese Idee muss man auch erst mal kommen. Schaut auf jeden Fall sehr schnittig aus 😉
Und das war es dann auch schon wieder für diese Auktion
46. Online Auktion Springer (26/09)
Bei der aktuellen Springer Auktion ist diesmal auch nicht wirklich etwas Interessantes dabei.

Von den paar Baikals sticht nur die Matchbüchse CM-2 (die genau genommen keine Baikal ist) hervor. Gut, der Schaft scheint etwas sehr gewöhnungsbedürftig zu sein, wirkt aber durchaus reizvoll.
Die eine oder andere Matchbüchse wäre für ZG50 auch interessant. Beide im typischen Matchdesign, wobei die Feinwerkbau schon gut rüber kommt – auf die Endpreise bin ich gespannt.
Bei den Wechselsystemen ist eines für die Glock 17 Gen 4 gelistet, das werde ich mir mal auf die Watchlist legen.
Tja, und schon bin ich durch, so schnell ging das schon lange nicht mehr. Aber leider mangelt es derzeit an B-Plätzen.
Frohes Bieten!
28. Online Auktion GGA (26/08)
Endlich online! Und hat sich das lange Warten gelohnt?
Für mich leider nicht, die Baikal MP18E-M, von denen zwei angeboten sind, habe ich bereits. Gut, die mit Schiene wäre unter Umständen interessant, ist halt eine Einläufige (und von denen möchte ich mich trennen)
Selbiges bei den TOZ, alles schon vorhanden. Die 17 hätte zwar eine schöne Seriennummer, aber das war es dann auch schon.
Aber zumindest eine gute Gelegenheit, die Unterschiede TOZ-17 zu TOZ-17-01 zu zeigen;





Ok, die eine der Buckmark hat einen gewissen Reiz, aber noch eine 22er wäre einfach zu viel und nicht vernünftigt 😉
Der Lauf dürfte auch mehr als 6″ haben, fällt damit für manche Bewerbe auch flach.
So weit, so gut, es kann nicht bei jeder Auktion etwas für mich dabei sein.
Ich wünsche entspanntes Bieten und bis die Tage!
45. Stille Auktion, Springer (26/07)

Von den 19 gelisteten Bockflinten großteils aus der Modellserie 27, fehlt mir die Baikal 27-1C (BJ.95?) noch in meiner Sammlung.
Interessant sind auch noch die zwei MC-8; allerdings ist eine davon keine MC-8, sondern eine Merkel, was eine kurze KI Recherche ergeben hat – bleibt also nur mehr die #720524 übrig.
Die 27-1C und MC-8 ziehen beide bei mir ein 🙂 – Der Wechsellauf für die MC-8 ging um 460€ weg, so gesehen war die eine Flinte ja fast ein Schnäppchen …


Bei der 43K wurde ich überboten, nicht um viel, aber doch. Aber kein Beinbruch, die Flinte ist eher in keinem sehr guten Zustand und wäre nur auf Grund der Gravur / Laufbeschriftung interessant gewesen.
Ähnlich schaut es bei den Doppelflinten aus, hier fällt mir nur die Baikal 43M (994329046B) ins Auge; zwar ist dieses Lot falsch bezeichnet (wir wissen; eine Baikal mit aussenliegendem Hahn hat immer ein „K“ (= К in kyrilisch) in der Bezeichnung) – demnach könnte es sich hier um das Modell 43K handeln. Das Besondere bei diesem Modell wären die „falschen“ Hähne, sprich die dienen nur zur Zierde, gespannt wird die Flinte wie ein herkömmliches Modell. Leider ist die Baikal laut Beschreibung in keinem sehr guten Zustand (4-5) und der Lauf auch nur mässig.
Ergänzung: anscheinend hat Baikal die 43K in beiden Versionen, also echte / falsche Hähne, hergestellt und ausgeliefert – russisch eben 😉

Die TOZ-18 ist zu einem angemessenem Preis weggegangen, das freut mich!
Bei den gelisteten TOZ Repetierer handelt es sich grossteils um das Modell 17 bzw. 17-01 (unterschiedliche Sicherung), davon wäre uU Lot 1946 interessant (wegen der Serien-nummer). Detto die TOZ-18 mit originaler Optik (inkl. Gelbfilter) allerdings ohne die Augenabdeckung und ohne Magazin.
Und eventuell noch die TOZ-78-01 zwecks Sammlungsergänzung 😉

Hier hat der Käufer wohl ein absolutes Schnäppchen gemacht – 213€ für die Flinte – ich wäre um einiges darüber gewesen, hätte ich mitgeboten.
Die TOZ-57T, hier in der Ausführung mit Einabzug (TOZ 57T-1S), wurde in den späten 1970er bis Mitte/Ende der 1980er Jahre produziert und gilt als eine der präzisesten sowjetischen Wettkampf-Flinten für Trap ihrer Zeit.
Die Seriennummer #AAN116 könnte auf eine sehr frühe Produktion hindeuten.
Wie erwartet gingen die 2 TOZ günstig weg … 152€ bzw. 122€
2 Stück TOZ-34 in der Luxus oder Prestige Ausführung (vernickelte Basküle), davon eine mit Zielfernrohr (Zeiss) auf Einhakmontage und Ejektoren (Mod. 34E), die andere mit Auszieher (lt. Beschreibung)
Nicht unbedingt ein high-light, diese Ausführungen tauchen immer wieder mal bei Auktionen auf und gehen relativ günstig über den Tisch.
Dorotheum (26/06)

Die Calico M-100 fand um 1.200€ + Gebühr einen Käufer, herzliche Gratulation! (bei der letzten Auktion von Springer Wien ging eine andere Calico um 550€+Gebühren weg)

Die TOZ-78-05 zieht bei mir ein, und für die „eingeschleppte“ Anschütz habe ich bereits einen Abnehmer 🙂
45. Klassische Auktion Springer (26/05 Onlinetag)

Die Baikal Mod. 161K zieht demnächst bei mir ein 🙂 – preislich durchaus vertretbar (gut, die gab es vor zig Jahren um 299€ neu) und eine schöne Ergänzung zu meiner 141.

Auch die Calico M100/M-105 hat um 550€ einen Käufer gefunden – der hätte ich allerdings um einiges mehr zugetraut.
paar Infos zur Calico
Nachtrag: Ich hab mich etwas schlauer über die Calico gemacht, das scheint ja ein sehr außer-gewöhnliches und auch seltenes Ding zu sein. Das Magazin wird oben auf den Upper gesteckt und nennt sich „Helix-Magazin“. Die Patronen werden schneckenartig über eine Spirale zugeführt, die Kapazität beträgt sage und schreibe 100 Schuß. 100 Schuß! Oida!
Über die Zuverlässigkeit ist sich das Netz nicht ganz einig, wie so überall scheiden sich auch hier die Geister. Ersatzteile sind auch schwierig zu bekommen, detto die Originalmontage/n.
Dank ihres futuristischem Designs hat es die Calico auch in diverse Hollywood Blockbuster geschafft, der bekannteste dürfte wohl Spaceball sein.
Ein wirklich interessantes Stück, bin total schock-verliebt …
45. Klassische Auktion Springer (26/05 Präsenztag)
27. Online Auktion GGA (26/04)

Bei der Baikal, Fertigung Tula handelt es sich um eine TOZ-17-01, Zustand laut Bescheibung stark gebraucht.
Endgültiges Gebot (10 Gebote) EUR 110 (132,00 inkl. MwSt)

Eine Vostok, Mod. CM-2, schaftmässig überhaupt nicht gut beisammen und die Abschlusskappe hinten fehlt auch.
Eine CM2 in deutlich besserem Zustand gibt es im Dorotheum, Gebot dzt. 300€
Endgültiges Gebot (18 Gebote) EUR 175 (210,00 inkl. MwSt)

Bei der 27-E, 12/70, #C12470 passen Bild und Beschreibung nicht zusammen: wenn es eine 27E / 27EM ist, muss die Baikal Ejektoren haben. Mit Auszieher ist es „nur“ ein Mod.27 oder 27M.
Fotos der Baskülenunterseite wären da sehr hilfreich – egal, auf jeden Fall ist die Gravur (detailierte Jagdszene links / rechts) etwas außergewöhnlicher. Der Stift / Bolzen beim Schaft wär mir so auch noch nie aufgefallen.
Endgültiges Gebot (21 Gebote) EUR 215 (exkl.)

Die 27EM in 12/76 wird laut Beschreibung eine 27EM-M sein. Helle Basküle (vernickelt?) ist cool und sowas fehlt mir noch. Zustand 2 geht auch in Ordnung – haben will!
Endgültiges Gebot (17 Gebote) EUR 265 (exkl.)
Hatte ich nicht mitgeboten, irgendwie übersehen. Wobei bei der Preisentwicklung wäre ich ohnehin nicht zum Zug gekommen.
45. Online Auktion Springer (26/03)
Interessant bei den Wechselsystemen : bei den Kurzwaffen, laut Beschreibung werden die nun als Lauf und Verschluss getrennt im ZWR gemeldet, sprich 1 Wechselsystem belegt zumindest 2 Zubehörplätze …
Wechselsysteme für Langwaffen belegen zukünftig wohl 3 Zubehörplätze …
Selbstverständlich gibt es auch wieder einige Baikals, was täten wir ohne sie 🙂
Eine 35M, Baujahr 2000, importiert von Walther (ja, die haben die Baikal 35 wirklich eine zeitlang vertrieben – und war auch die Vorlage für die Walther GSP)

Und eine Makarov IJ70-18A (die mit verstellbarer Kimme, wer sowas auf einer Baikal mag)

Bei den Flinten ist wieder eine MU-21 (Selbstlader) dabei und eine 27xx-1C mit sehr schönem Holz.
Nichts Besonderes, diesmal (ach bin ich froh!)
Ein Sniper Nagant 91/30 von 1944 in sehr schönem Zustand, wie ich finde. Der gefällt mir außerordentlich!

Dorotheum (26/03)

Von den wenigen (6) gelisteten Baikals wäre gerademal die IZH-54 (Ergebnis 160€) und die IZH-58MAE (Ergebnis 120€) wegen des gut bis sehr gutem Zustand eine Überlegung wert.
Die IJ-18E, leider ohne Beschuss, vielleicht noch vollständigkeits-halber für die Sammlung, wenn sie preislich interessant ist. Ergebnis 110€

Eine schöne Vostok CM-2, komplett mit Diopter und alles in sehr gutem Erhaltungszustand, Beschuss 1996 und schöne Seriennummer 😉
Ergebnis 320€
Und ein cooler Sniper Nagant, BJ.1944 mit Original ZF – der wird bestimmt wieder jenseits von Gut und Böse beboten werden … Ergebnis 950€

44. Stille Auktion Springer (26/01)
Von den vielen TOZ – Modellen (großteils die üblichen 8, 8M, 17 und 17-01, Kimme und Riemenbügel fehlen zum Teil) wäre

die Matchbüchse TOZ 8M Sport interessant. Leider ist bei dem Modell der Diopter fragwürdig montiert, Schade drum!
Dieses Modell (wahrscheinlich eine TOZ-12) ist mir erstmals in einer Auktion untergekommen, würde ausnehmend gut in die Sammlung passen, aber diese Diopter-montage, ich weiß nicht so recht :/ (und die Abdeckkappe hinten am System fehlt auch)

Das nächste Modell, eine TOZ Vostok, auch mit Diopter, scheint in schönem Zustand zu sein.
Der Griff schreckt mich hier leider etwas ab, der ist ziemlich für Rechtshänder „geschnitzt“.
Ja, ich weiß, das ist halt so.
Aber auch ein interessantes Modell, keine Frage!

Bei den Bakal Mod. 18 (großteils 18EM-M, auch wenn manchmal anders bezeichnet) sticht gerade das Los 2250 hervor – hat laut Beschreibung einen von vorne eingesetzter Zündstift. Ich kann es leider nicht überprüfen und so kurz vor Auktionsende möchte ich ned lästig sein. Also blind bieten oder bleiben lassen.
Ein paar Kipplaufbüchsen, 9 Stück in diversen Kalibern. Interessant wäre die in 7.62x54R, leider passt mir da der Schaft überhaupt nicht.

Bei den Selbstladeflinten ist die MP-153 vertreten, Kunststoff oder Holzschaft – leider alle etwas mitgenommen. Aber hey, eine Baikal ist robust!
und die SLF MP-21, beide sehr wahrscheinlich eine MU-21 (siehe alte Dorotheum und Springer Auktionen) – bei dieseem Model läßt sich die Sicherung auf links umbauen. Die angebotenene Flinten haben (selbst?) erweiterten Choke 🙂

Die Bockflinten lasse ich diesmal aussen vor, sonst artet das in Stress aus – detto die Doppelflinten.
Und paar Wechselläufe gibts auch noch. Wieder welche dabei mit „aufgeweitetem“ Choke – ich hab das vorher so nicht gekannt, witzig.
Hier hat sich auch noch einer versteckt, könnte einer für Modell 27 sein.
26. Online Auktion GGA (25/12)

Baikals gingen alle weg, teils sehr günstig (MP-43K um 245€)
44. Klassische Auktion Springer (25/11 Onlinetag)

Die Baikals gingen klarerweise auch alle weg, das sehr günstig ( ausgeschlossen der #977334 ) und Käufer der MC6 hat ein absolut echtes Schnäppchen gemacht – meinen herzlichen Glückwunsch!
Die hier verwendeten Bilder sind zugeschnittene Original-bilder der entsprechenden Auktion von den jeweiligen Auktionshäusern und dort in ihrer originalen und hoch-auflösenden Form bei den jeweiligen Losen zu finden.
Meine Einschätzungen / Ergänzungen beruhen auf Recherchen im Web resp. den Originalbildern und sind in keinem Fall als Empfehlung oder Ähnliches anzusehen!






































