
Kleiner Ausflug mit der Schmeisser Ultramatch und der Oberland Arms OA15 in den shootingpark Leobersdorf. Restl-schiessen und sSLG1.5 / ZG100 Training war angesagt.
Gesagt, getan; am Vortag alles zusammengerichtet, das ursprünglich vorgesehene ZF für die OA15 hatte ich nicht mehr montiert, so blieb es einstweilen beim Firefield 1-6. Munitionsmässig war ich etwas zu gut ausgerüstet, von den etwas über 500 Schuss hatte ich in Summe „nur“ 202 gebraucht (aber wehe ich hätte nur 200 mitgehabt, die wären dann sicher vor der Zeit aufgebraucht gewesen)
Das erste Vorhaben war eine kurze Trainingsserie sSLG1.5 mit der Schmeisser.

- Schmeisser Ultramatch 24″
- Aero Precision lower
- TriggerTech Diamand red ( adjustable, 1,5 – 4,0lbs, ~ 0,68 – 1,8kg )
- TriggerTech Safety Selector Kit 90/45° SS
- shoulder stock made in China
- Leapers A2 Receiver Extension Tube Kit ( tube, standard spring )
- KynSHOT RB5001 AR-15 Hydraulic Recoil Buffer – rifle length
- Hawke Siderwinder 30 SF 8-32×56
- Leapers Accu-Sync cantilever mount, high profile
- Fortmeier bipod @12:00
- Peterssen Gunworks Typ 9V3 compensator
- Hornady Match 52grs BTHP #80235
Bei der Probeserie lag ich etwas links und hoch, nichtsdestotrotz habe ich an der Einstellung nichts geändert.
Die „Wertungsserien“ waren zwar nicht optimal, für meine Verhältnisse aber in Ordnung. Die Serien zu 5 Schuss wurden jeweils in der üblichen Zeit von 10 Sekunden geschossen, und nach jeder Serie wurde die Scheibe eingeholt und gewechselt, klar.

Gegenüber dem letzten Einsatz bei der OÖM in Hohenzell lagen aber die Treffer doch um einiges besser (Werte in Klammern)
- X – 16 (16)
- 10 – 13 (9)
- 9 – 1 (5)
Die herkömmliche Auswertung ergab 299 (295) Ringe, also wirklich eine „ziemliche“ Verbesserung 😉
So weit, so gut für das Erste. Also Pause für die Schmeisser und fliegender Wechsel zur Oberland Arms OA15 BL M4.

Wie eingangs erwähnt war auf der OA15 nicht das „finale“ ZF montiert, das Firefield 1-6 habe ich für das CMMG Wechselsystem vorgesehen und so steckte ich nicht sonderlich viel Energie in die Nullung des ZF.
Das pinke „Schusspflaster“ hat einen Durchmesser von 10cm, die Treffer sind alle innerhalb (ja, sind nur 9), Distanz 100m, Vergrösserung 6-fach, das war dann schon okay für mich und wird für den anstehenden 3GUN hoffentlich auch reichen – Munition S&B 55gr FMJ

Das alles ging relativ flott vonstatten und so konnte ich kurz vor der letzten Pause mit meinen Gehversuchen im ZG100 beginnen


Nicht ganz Wettbewerbskonform gönnte ich der Schmeisser 10Schuß zum Einnullen – der letzte davon hat den Punkt (d=12mm) getroffen und dann ging es auch schon auf die ZG100 Scheibe …


Wieder etwas enttäuschend! Gut, diesmal hatte ich am Hinterschaft keine Auflage und die Standbedingungen (ab ca. 11:30 gab es zeitweise wirklich eine arge Mirage).
Das soll aber keine Ausrede sein – woran die Streuung liegt, ich weiß es momentan wirklich nicht.
Wahrscheinlich fehlt es einfach an der Routine, dass das Gewehr nichts für ZG100 ist, das will ich nicht glauben.
Sei es wie es sei, mit so einem Ergebnis kann ich mir derweil auch die Teilnahme an ZG100 Bewerben sparen … /:
Nach der abschliessenden Kontrollserie ging es an’s „Restl-schiessen“ mit der Ultramatch, weitere Schussbilder davon sind unten in der Galerie hinterlegt.
Epilog:

Nach den 3h Schiessen haben wir bei einer kleinen Stärkung den Tag nochmal Revue passieren lassen. Die Käsekrainer waren sehr gschmackig und das Zwettler hat mich hellauf begeistert 🙂
Eigentlich sollte man im Shootingpark Leobersdorf die Möglichkeit zum „Weiter“ schiessen ausnutzen, aber nachdem in nächster Zeit bei mir keine Bewerbe mit weiten Distanzen anstehen habe ich mein geplantes Programm durchgezogen, beim nächsten Mal vielleicht dann …



























