Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des 8. ZF Cup 2026 bei den Innviertler Hofschützen in Antiesenhofen.

Der Hauptbewerb auf 100m mit dem (Zielfernrohr-) Gewehr ging sich bei mir leider nicht aus, da auf meiner Ultramatch derzeit kein ZF montiert ist – es liegt zwar alles daheim, aber Zeit zur Montage habe ich noch keine gefunden (man kennt das)

Allerdings haben die Innviertler Hofschützen für ausreichend Alternativen gesorgt, und so ging es am Samstag vormittag gut ausgerüstet und mit Laune nach Antiesenhofen.

25m Präzision

konnte mit Kurzwaffe ab cal. 6.35 geschossen werden, für diese Disziplin hatte ich meine bewährte (und in letzter Zeit sehr vernachlässigte) CZ 75 Tactical Sports und natürlich wieder den S&W 686 Target Champion dabei.

Die Ringausbeute mit den Beiden war etwas mager, aber ich habe natürlich eine Ausrede parat; Falsche Brille! (meine „echte“ Schiessbrille liegt seit guten 2Wochen irgendwo, hoffentlich beim LHA)

CZ75TS

Für Faustfeuerwaffe Polymer hatte ich mich für meine CZ P10C entschieden (weil das Reddot auf der P10F OR noch nicht eingeschossen ist …), nicht unbedingt meine beste Wahl zum Präzisions-schiessen, aber hey.

Geschossen wurde je 2x5Schuss natürlich nicht auf eine herkömmliche Ringscheibe, nein, der IHS hat sich wieder etwas einfallen lassen und so ging es auf eine Ei-Scheibe (die man sich besser vorher gut angeschaut hat …

Danke für den rechtzeitigen Hinweis! 🙂

… weiter mit der Langwaffe

Hier waren 4x5Schuss gefordert, und dieser Bewerb war gleichzeitig mein Debut mit der Chiappa LA322.

Zeitmässig (5Minuten) wurde es fast knapp, mir fehlt es eindeutig noch an der Routine beim Nachladen.
Das Delta Optical Multidot HD36 scheint mir am Chiappa irgendwie de-plaziert, ich werde (nach der Steelchallenge in Vöckla) auf eine „zartere“ Optik umrüsten (wobei für Präzision eine 1-X Optik sicherlich nicht verkehrt wäre)

auf Treffersuche

Die zweite Serie habe ich mit der Beretta CX4 bestritten, auch die wollte wieder einmal bewegt werden (und auch hier; eine variable Optik wäre eine bessere Wahl)

Die ersten 5 Schuss waren nicht so schlecht, aber bei den restlichen Serien ging das Trefferbild massiv auf

und dem NPA Bewerb

Eine Variante des praktischen Pistolenschiessens war der NPA Bewerb, welche mir bislang so nicht bekannt war.

Durch die vorgegebenen (und teilweise sehr knappen) Zeiten ein sehr schneller Bewerb, der sich auf 4 Entfernungen aufteilt:

  • 25m: 6 Schüsse in 15 Sekunden auf die linke Scheibe
  • 20m: 6 Schüsse in 10 Sekunden – 3 Schüsse auf jede Scheibe
  • 15m: 6 Schüsse in Intervallen auf die rechte Scheiben – je 2 Schuss in 3 Sekunden
  • 10m: 6 Schüsse in 6 Sekunden – 3 Schüsse auf jede Scheibe

In Runde #1 war wieder die CZ P10C am Start, in Runde #2 kam nochmal die CX4 zum Einsatz.

Der NPA Bewerb hat außerordentlich viel Spaß gemacht, ich hoffe es findet sich bald wieder eine Möglichkeit dafür.

Fazit

Auch wenn es bei keinem Nebenbewerb für eine gute Platzierung gereicht hat, es war trotz allem wieder ein netter und durchorganisierter Bewerb bei den Innviertler Hofschützen und eine sehr willkommene Abwechslung zum Alltag.

Die Siergerehrung hatten wir diesmal ausgelassen, statt dessen machten wir noch einen kurzen Abstecher ins SZI, wo der HSV Stadl-Paura seinen FFWGK Bewerb abgehalten hat.

Beim nächsten Mal sind wir aber wieder bis zur Siegerehrung dabei!

bis dahin, gut Schuss!

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