3GUN Matches gibt es hierzulande ja so gut wie keine, deshalb gleich mal vorab ein großes Lob nach Senftenberg für das Ausrichten solcher Bewerbe!

Wie auch bereits im Vorjahr gab es heuer wieder drei Starttermine und 6 (kleine) Squads

Divisionen wie üblich Semi-Auto, Manual und PCC

  • Stage 1
    • 20 shotgun
    • 10 rifle
    • 16 handgun

Oberhalb vom Pistolenstand war Stage 1 aufgebaut. Bedingt durch die gassenartige Geländeform ist man vom Stageaufbau etwas limitiert, es geht halt nicht wirklich viel anders.

Gestartet wurde mit der Rifle auf 3 kurze und 2 lange Scheiben, dann Wechsel zur Flinte und man hat sich step by step durch 20 Tontauben / Stahlziele bis zu den letzten Scheiben, die dann mit der Handgun beschossen wurden, durchgearbeitet.
Meine Lieblingsstage 🙂

  • Stage 2
    • 10 shotgun
    • 20 rifle
    • 14 handgun

Für Stage 2 wurde das gesamte obere Areal verwendet, demnach gab es hier mit der rifle teilweise weite Distanzen. Flintenziele (Tontauben, Plates) waren auch eher weit entfernt, ich schätze mal um die 40m von Gummimatte bis Anfang Erdwall. Die Gummimatte war dann auch quasi die fault line, von ihr wurden die Ziele beschossen, auch mit der Handgun.

Fazit: Die Matches in Senftenberg sind immer eine Reise wert

Die kleinen Squads haben sich sehr bewährt, a) gibt es kein großartiges Gedränge auf der Stage, b) läuft alles sehr flüssig und c) ist es für die ROs viel stressfreier. Durch die verschiedenen Startzeiten sind klarerweise dann nicht mehr so viele Leute bei der Siegerehrung, sprich die Geselligkeit ist etwas verloren gegangen. Aber das ist zu verschmerzen und ausserdem bei ziemlich allen IPSC Matches nicht anders.

Vielen Dank an Peter und sein Team vom SG Senftenberg für den lässigen 3GUN-Bewerb – man sieht sich wieder im August beim Rifle Match!


  • Kurz zum set-up:
    • rifle bzw. PCC war die Beretta CX4 im Einsatz, die sich langsam in Richtung 15k Schuss bewegt – Optik Vortex Spitfire
    • handgun meine CZ 75 Tactical Sport, die demnächst die 20k Marke knacken wird
    • Und die Baikal MP-27EM-1C-M, auf die ich für solche Bewerbe immer gerne zurückgreifen

Die Waffen liefen absolut störungsfrei, nur die Baikal wollte ab+an nicht immer auswerfen (dafür bin ich mit der Mindestschussanzahl ausgekommen)


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